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Zolli greift ein

Am dritten Wettkampftag konnte endlich auch JOOLA-Star Zoltan Fejer-Konnerth ins Geschehen eingreifen. Zusammen mit Timo Boll zeigte er eine Klasse-Leistung im Doppel gegen Arai/Yuzawa - sie fegten die beiden Japaner förmlich aus der Halle.

Ungleich schwerer hatte es Jörg Rosskopf im Doppel zusammen mit seinem Partner Lars Hielscher. Letztendlich ohne Chance verloren sie gegen die Südkoreaner Oh Sang Eun und den Vizeweltmeister Joo se Hyuk, mit 1:4.

Jetzt geht das Turnier in der Galatsi-Halle so langsam richtig los. Die sogenannten Exoten sind ausgeschieden und das Niveau steigert sich. Spätestens am Dienstag muss man wohl seine Topleistung abrufen können, sonst sind die Olympischen Spiele beendet. Bleibt zu hoffen, dass sich jetzt auch mehr Zuschauer in der Halle einfinden.

 

 

Während Promotion-Manager Andreas Hain in der Halle die Stellung hielt, schauten sich JOOLA-Chef Michael Bachtler und Rainer Rieger auf anderen Wettkampf-Stätten um. Beim Badminton trafen sie die wohl beste Tischtennis-Spielerin aller Zeiten, Deng Yaping, die inzwischen eine hohe Position im chinesischen Sport bekleidet - es wurden kräftig Erinnerungen an alte Zeiten ausgetauscht. Dass Deng auch im IOC eine bedeutende Position innehat, konnte man bei ihrem anschließenden Gespräch mit dem "Sport-Kollegen" Prinz Albert von Monaco sehen.

 

 

Danach ging es für die beiden zum Fechten - die Entscheidung im Florett-Einzel stand an, leider ohne deutsche Beteiligung. Erneut traf man einen "bedeutenden" Tischtennis-Spieler: ZDF-Reporter Norbert König, bekannt als Stütze einer Mainzer Kreisliga-Mannschaft, daneben natürlich auch als Fechtexperte.

Am späten Abend war dann wieder richtig Stimmung angesagt. Deutschland gegen Ägypten hieß das Handball-Match. Die deutsche Mannschaft gab den eigentlich gar nicht so schwachen Afrikanern eine kostenlose Trainingsstunde und spielte zeitweise wie im Rausch. Die rund 1000 deutschen Schlachtenbummler feierten von der ersten bis zur letzten Sekunde ihr Team. Und wir feierten natürlich mit.

Ein Olympischer Tag ist im übrigen ganz schön anstrengend: Aufstehen um 7.30 Uhr, Frühstück, dann geht's zur Galatsi-Halle. Abends dann gehen die Wettkämpfe teilweise bis 24.00 Uhr. Anschließend noch Essen, sodass wir vor 2.30 Uhr nie ins Bett kommen. Trotzdem, die fantastische Atmosphäre hier in Athen ist auch diese "Anstrengung" wert.


Michael Bachtler und Jörg Rosskopf

Bis morgen,

das JOOLA-Team